Mehr Milch bei bester Gesundheit !

Pansenstabile Fette

Energiereiche Komponenten mit positiven Effekten auf die Tiergesundheit

Mit fortschreitender Steigerung der Milchleistung wachsen die Ansprüche der Milchkuh hinsichtlich der Versorgung mit Nährstoffen und Energie. Laktationsleistungen von 10.000 kg je Kuh und Jahr sind keine Seltenheit mehr. Höchstleistungen werden im ersten Laktationsdrittel erbracht. Problematisch ist, das in diesem Zeitraum die Futteraufnahmekapazität zunächst noch nicht auf dem höchsten Niveau ist. Die Mobilisierung von Körpersubstanz kann nur begrenzt zum Ausgleich der Energie- und Nährstoffdefizite herangezogen werden. Zudem hat die Mobilisierung nachteilige Auswirkungen auf die Tiergesundheit und damit auf die Leistung.

Die Lösung sind Pansenstabile Fette:

  • Die Fettsäuren werden unverändert durch den Pansen geschleust.Die Pansenverträglichkeit ergibt sich aus dem hohen Schmelzpunkt der im Fett enthaltenen Fettsäuren (58 °C). Der Schutz der Fette wird erst im postruminalen Verdauungstrakt aufgehoben.
  • So haben pansenstabile Fette keinen negativen Einfluss auf die Verdauungsvorgänge im Pansen und schützen die Pansenmikroben.
  • Pansenstabile Fette ermöglichen ganz neue Rationsgestaltungen: Eine wiederkäuergerechte Struktur der Ration plus hohem Energiegehalt! 
  • Pansenstabile Fette minimieren das Risiko einer Pansen-Acidose, da kein Grundfutter verdrängt wird.
  • Energiedefizite werden ausgeglichen, die Fruchtbarkeit wird verbessert und die Konzepitionsrate erhöht.
  • Fette enthalten im Mittel 20 bis 25 MJ NEL/kg. Somit weisen Pflanzenöle gegenüber Gerste einen 2-fach höheren Bruttoenergiewert sowie einen 3-fach höheren NEL-Gehalt auf.
  • Durch 1 kg Fettzulage können theoretisch 3 kg Kraftfutter eingespart werden.

Wann sollten geschützte Fette verwendet werden?

  • Bei sehr hohen Milchleistungen.
  • Ketosevorbeuge – bei fetten Kühen bzw. bei geringer Grundfutterqualität.
  • Zur Verbesserung der Fruchtbarkeit. (Fette erhöhen den Cholesterinspiegel. Cholesterin ist Ausgangssubstanz für einige Fruchtbarkeitshormone.)
  • In den heißen Sommermonaten, da Fettverdauung weniger Wärme produziert als die Kohlenhydratverdauung.